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Autor Thema: Multikulturelle Musik  (Gelesen 598 mal)
Hadmar von Wieser
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Du bist Magie


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« am: Montag, 24. Mrz 2008, 12:42:19 »

Es gibt manchmal multikulturelle Instrument-Kombinationen, die mich zu Tränen rühren.
Beispielsweise habe ich folgendes
Video
entdeckt: eine spontane Jam-Session zwischen schottischem Dudelsack, australischem Didgeridoo, afrikanischen Djembes, mittelalterlichen Trommeln, Bauchtänzerinnen, Zigeunerinnen und einem tanzenden Mönch.

So wünsche ich mir die Welt. Ich habe nie verstanden, warum so viele Menschen glauben, sie könnten nur sein, was sie sind, wenn sie verhindern, dass die anderen sind, was SIE sind.

Diese seltenen Musikerlebnisse sind Abbild der Sphärenharmonie, die ich in meiner Seele in meinen heiligsten Momenten höre.
Das ist, wie ich mir das Paradies vorstelle: Jeder macht sein's und alle sind eins.
« Letzte Änderung: Freitag, 30. Mai 2008, 12:14:07 von Tatze » Moderator informieren   Gespeichert

Lylaz
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« Antworten #1 am: Montag, 24. Mrz 2008, 18:31:44 »

Ich liebe sowas!  Grinsend  The Tea Party..

LG
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Dragonspawn
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« Antworten #2 am: Montag, 24. Mrz 2008, 19:19:01 »

Wirklich genial, man wünscht sich glatt dabei zu sein!  Smiley

Auch toll finde ich, dass das ganz deutlich zeigt, dass Unterschiede keineswegs Widersprüche oder dergleichen sein müssen, sondern im Gegenteil ein wunderbares Ganzes schaffen können.

In Sachen Musik könnte ich hier noch eine kleine Empfehlung abgeben, für alle die solche multikulturellen Kombinationen mögen: Afro Celt Sound SystemLächelnd

Siehe z.B. hier:



oder




« Letzte Änderung: Freitag, 30. Mai 2008, 12:15:43 von Tatze » Moderator informieren   Gespeichert
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AΠO ΠANTOΣ KAKO ΔAIMONOΣ


« Antworten #3 am: Dienstag, 25. Mrz 2008, 16:59:52 »

Ja es gibt sehr sehr gute kulturelle Crossover-Geschichten. Von bekannten Genres die sich darüber definieren wie World Music (was mir aber oft auf die Testikel geht weils nicht immer so gut ist, zuviel Kitsch) oder gar elektronische Genres wie Goa und Psychedelic Trance (mit Ethno-Samples halt). Mein  multikultureller Crossover-Liebling ist aber was gaaaannnnzzzz anderes.

Asian Dub Foundation, eine Gruppe von jungen Briten mit indischen, pakistanischen, jamaikanischen und englischen Wurzeln. Und da wird alles gemixt was die Kulturen im 21. Jahrhundert hergeben. Dub-Reggae, Drum und Bass, Jungle, Ragga, harte Gitarrenmusik a la Rage Against the Machine, Punk, biss Soul, bissl Pop, bissl Rap, eigentlich alles was gut ist, gewürzt mit karibischen Elementen, indischen Elementen, pakistanischen Elementen etc etc. Und vor allem aus JEDEM Kontinent. Das ist meine Form von Multikulti-Musik. Und vor allem revolutionär, autonom, sozialistisch und antifaschistisch, globalisierungskritisch, engagiert. Gute Band Lächelnd

Hier mal ein Beispiel:

Live "Naxalite":



Anmerkung: Naxalites sind indische kommunistische Guerillas Lächelnd Wie gesagt ADF ist eine explizit autonome britische Band

Vid "Fortress Europe":

  Über die rassistische Abschottung der EU gegen MigrantInnen
« Letzte Änderung: Freitag, 30. Mai 2008, 12:17:13 von Tatze » Moderator informieren   Gespeichert

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Enigmon
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Ein Rätsel ist eine Frage ohne Antwort.


« Antworten #4 am: Donnerstag, 10. April 2008, 18:18:51 »

Naxalite will Youtube gerade nicht laden, aber Fortress Europe ist sehr mitreißend, wie auch das Video das Luzifer postete. Warum denke ich gerade an prosten statt posten? *streicht sich durch den Bart*
« Letzte Änderung: Freitag, 30. Mai 2008, 12:17:53 von Tatze » Moderator informieren   Gespeichert

Der erste Schritt ist nicht schwierig, auch nicht der Zweite oder der Letzte. Schwierig ist der Schritt den du JETZT machen kannst, denn nur bei Diesem kannst du dich enscheiden.
Anorfuin
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« Antworten #5 am: Donnerstag, 27. Mai 2010, 21:20:56 »

Wo wir es gerade vo Kelten und Afrika haben:
http://www.metal-archives.com/band.php?id=2176
klasse Kombination, vor allem da sich keltische und orientalische Kunst teilweise sowieso näher sind als man denkt...

und die hier:

http://www.blackeyedpeas.de/
Erfolgreich, aber dennoch nicht platt.
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AΠO ΠANTOΣ KAKO ΔAIMONOΣ


« Antworten #6 am: Donnerstag, 08. Juli 2010, 17:52:52 »

Eigentlich ist doch die meiste Musik multikulturell. Moderne Rockmusik ist auch auf den schwarzen Blues gemischt mit Folk runterbrechbar. Schon der RockNRoll wurde von unverbesserlichen Rassisten am Anfang in der westlichen Welt als "Negermusik" bezeichnet. Die US-Charts, die Billboard-Charts, führten noch lange alles an Rhythm and Blues (was nix mit heutigem RNB zu tun hat), frühen Rock and Roll etc als Kategorie "Race Music", Rassenmusik.

Moderne elektronische Musik, vor allem aus den UK, wie Dub Step und Drum and Bass sind eine Fusion "weisser" elektronischer Musik mit dem Erbe Tangerine Dreams und Kraftwerks gepaart mit den Beats und Einflüssen der karibischen Einwanderer. Aber auch bei anderer elektronischer Musik gibts das ja, Goa ist zB so oder so PsyTrance mit Ethno.

Oft sind es auch die Bands mit denen man kaum rechnet obwohl es auf der Hand liegt. System of a Down zB. Alles US-Armenier und das armenische Erbe ist im Sound eigentlich recht deutlich und macht den Vibe aus. Tip dabei, Serart, ein Projekt von Serj Tankian von SoaD und dem türkisch-armenischen Volksmusiker Arto Tuncbiyaciyan.  Leider sind die langen Tracks bei YT alle down irgendwie. Hab die als Original und ist sehr schön.


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Anorfuin
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« Antworten #7 am: Donnerstag, 08. Juli 2010, 22:36:22 »

Eigentlich ist doch die meiste Musik multikulturell.
Irgendwie schon. Denken wir mal allein daran wie viele Lieder weltweit auf Englisch gesungen werden. Und die großen Musikbewegungen und daraus resultierenden Subkulturen ziehen sich eh durch alle Länder und Völker.
Ich denke bei dem Begriff aber jetzt speziell an Musik, die bewusst ethnotypische Klischees und Stilmittel miteinander verbindet. Also System hätte ich jetzt beinahe noch genannt, hab aber außer armenischem Sound nicht viel anderes entdeckt außer den typischen Punk/ Metal/ Reggae- blablabla-Spielarten.
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AΠO ΠANTOΣ KAKO ΔAIMONOΣ


« Antworten #8 am: Donnerstag, 08. Juli 2010, 22:58:32 »

Bei Punk and Reggae passt

Bad Brains "I Against I"



Die Bad Brains haben als Fusion Jazz Band angefangen. Sind dann aber zu den Erfindern des Hardcore Punk geworden und haben immer den Reggae drin gehabt, klar, sind auch alles Rastafaris. Die Platte auf der der Track oben drauf ist ist seit 20 Jahren mein Wegbegleiter und seitdem mindestens alle 14 Tage auf dem Plattenspieler (Vinyl).
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